Haus mit dem Schwimmbecken

Wohnobjekte
Standort
Zawiercie
Architektur
medusa group
Konstruktionsprojekt
2014
Bauherr
privat

Das Konstruktionsprojekt des Hauses mit Schwimmbecken in Zawiercie betraf den Bau eines freistehenden Einfamilienhauses in Zawiercie. Das Gebäude wurde als zweigeschossiges, unterkellertes Wohngebäude mit Flachdach geplant. Das entworfene Haus ist aufgrund seiner Einfachheit und modernen Architektur sehr ungewöhnlich. Der unterirdische Teil des Gebäudes ist eine Garagenebene, während das Erdgeschoss als Wohnteil mit einem internen Pool konzipiert wurde. Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich zwei unabhängige Aufstockungen, darunter eine Küche und ein Raumteil. Das Gebäude wurde in monolithischer Stahlbetontechnologie entworfen. Im Inneren des Gebäudes wurde ein Kommunikationsknoten entworfen, der aus einem Aufzugsschacht und einer Treppe in Stahlkonstruktion besteht. Die Hauptkonstruktion des Gebäudes besteht aus einem Wand- und Decken-System aus monolithischen Stahlbetonelementen.

Das Konstruktionsprojekt des Hauses mit Schwimmbecken umfasste die Durchführung der Phase des Bauprojekts, auf deren Grundlage die Baugenehmigung erteilt wurde. Der Konstruktionsentwurf wurde auf der Grundlage des Designkonzepts und des Architekturentwurfs des Designbüros medusa group entwickelt.

Beschreibung der Konstruktionselemente:

    Im Rahmen dieses Projekts wurden die erforderlichen statischen und Festigkeitsberechnungen mit 2D- und 3D-Software durchgeführt. Das 3D-Modell, das die Grundlage für die Bemessung der Stahlbetonplatten war, wurde mit Autodesk® ROBOT™ Structural Analysis Professional® erstellt. Kleine Elemente wie Stahlbetonbalken, Treppen oder Stahlbauelemente wurden mit den Specbud®-Programmpaketen dimensioniert. Konstruktionszeichnungen wurden mit Autodesk®: AutoCAD erstellt.

    Gründung:

    Das Gebäude wurde durch Stahlbetonstreifenfundamente und Fundamentfüße auf zwei Hauptebenen gegründet. Zwischen den Streifenfundamenten wurden horizontale Stahlbetonquerbalken mit einem Querschnitt von 30×50 cm entworfen. Die tragenden Wände wurden auf Streifenfundamenten mit variabler Breite gestellt, während die Säulen durch abgetreppte Stahlbetonfüße gegründet wurden. Fundamente aus Beton C50/60 und verstärkt mit A-IIIN-Stahl (RB500W).

    Wände:

    Die Wände des Gebäudes sind als monolithische Stahlbetonwände aus C25/30-Beton ausgeführt und mit Stäben ø16 aus A-IIIN-Stahl (RB500W) bewehrt. Wände im Keller sind 30 cm dick, Wandbewehrung in Streifenfundamenten verankert. Im Erdgeschoss sind die tragenden Außenwände mit einer Dicke von 30 cm, die Innenwände und die Attika mit einer Dicke von 20 cm ausgeführt.

    Decken:

    Über den beiden Hauptgeschossen sind 32 cm dicke kreuzbewehrte monolithische Stahlbetonplatten und Kragplatten vorgesehen. Über den Räumen der Aufstockung wurden 20 und 25 cm dicke Platten entworfen, die auf Stahlbetonwänden, Stahlstützen und Stahlbetonträgern aufgelegt wurde. Platten aus Beton C50/60 und bewehrt mit A-IIIN-Stahlstäben (B500SP).

    Stahlbetonträger:

    Monolithische Stahlbetonbalken wurden in Form von Über- und Unterzüge entworfen, die auf der Baustelle zusammen mit der Deckenplatte gegossen wurden. Der Träger soll aus Beton C50/60 mit Längsbewehrung und Bügeln aus Stahl A-IIIN B500SP hergestellt werden. Die Träger wurden auf inneren und äußeren Stahlbetonwänden und Stahlstützen aufgelegt.

    Säulen:

    Im beiden Hauptgeschosse sind die Stahlstützen aus HEM 320-Profilen konstruiert. Die Stützen wurden an den Stahlbetonelementen des Haupttragwerks des Gebäudes, einschließlich Fundamente und Überzüge, verankert. Die Säulen in der Garage wurden gegen einen möglichen Autoaufprall gesichert. Für die Aufstockung werden die Säulen aus HEB 200-Profilen und im Raumteil und Aufzugsschacht aus HEM 320-Profilen hergestellt. Alle Säulen sind in Profilstahl S355 ausgeführt.

    Treppe:

    In unmittelbarer Nähe des Aufzugsschachtes wurden Treppen aus Baustahl S235 entworfen. Die einzelnen Elemente der Treppenkonstruktion sind als Elemente ausgeführt, die mit I- und Kehlnähten verschweißt sind. Zusätzlich wurde im zentralen Teil des Hauses eine freitragende Treppe mit einer monolithischen Stahlbetonkonstruktion entworfen. Die Treppe mit einem Auskragung von 1,0 m wurde in der Stahlbetonwandkonstruktion verankert. Die Dicke des Treppenlaufplatte wurde mit 12 cm angenommen. Die Treppenkonstruktion wurde aus Beton C25/30 hergestellt und mit ø12 Hauptstäben im Abstand von 14 cm aus A-IIIN-Stahl (RB500W) verstärkt. Querstäbe werden ø6 alle 24 cm in A-0 (St0S-b) Stahl verwendet.

    Beckenkonstruktion:

    Das Bauprojekt umfasste auch die Gestaltung des internen Schwimmbeckens. Die Tragkonstruktion besteht aus einer 20 cm dicken Stahlbetonbodenplatte und 30 cm dicken Stahlbetonwänden. Eine der Wände des Beckens ist gleichzeitig die tragende Außenwand des Gebäudes. Unter der Bodenplatte des Beckens wurden Technikräume gestaltet. Die Wände des Beckens sowie die Bodenplatte wurden mit Beton der Klasse C25/30 ausgeführt und mit Stäben ø16 aus Stahl A-IIIN (RB500W) verstärkt.

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