Bürokomplex AQUARIUM

Öffentliche Objekte
Standort
Gliwice
Architektur
Zalewski Architecture Group
Konstruktionsprojekt
2012
Bauherr
PWiK Gliwice

Das Konstruktionsprojekt des Bürokomplexes AQUARIUM betraf ein Investitionsabsicht, das aus dem Wiederaufbau, der Erweiterung und dem Nutzungswechsel von Willa Neumann zum Sitz von PWiK in Gliwice, sowie dem Abriss bestehender Einrichtunge, der Landentwicklung und Infrastruktur in unmittelbarer Nähe der Einrichtung bestand. Das Investitionskonzept bestand darin, im bestehenden Gebäude Büroflächen mit Verwaltungsfunktion für die Mitarbeiter der Wasserversorgungsgesellschaft anzusiedeln und die Anlage um einen modernen, dreigeschossigen Pavillon zu erweitern. Der neu gestaltete Teil hat eine milde, elliptische Form und ergänzt die historische bestehende Villa. Der entworfene Teil ist für Büroräume und ein Kundenservicezentrum vorgesehen. Der gestaltete Pavillon verdankt seinen modernen Charakter der Glasvorhangfassade, so dass das Ganze gut in die Parklandschaft der Umgebung passt.

Das Konstruktionsprojekt des Bürokomplexes basiert auf dem architektonischen Konzept des Designstudios der Zalewski Architecure Group. Im Rahmen dieser Umsetzung wurde ein Bauprojekt entwickelt.

Beschreibung der Konstruktionselemente:

    Das Konstruktionsprojekt des Bürokomplexes AQUARIUM umfasste statische und Festigkeitsanalysen, Berechnungen und Bemessung einzelner Bauteile sowie Zeichnungsdokumentation. Für die Arbeit an dem Projekt wurde 2D-Software verwendet. Unter anderem wurden CasdSiS®- und SpecBud®-Programmpakete verwendet. Das Zeichnungsteil wurde mit Autodesk®: AutoCAD erstellt.

    Gründung:

    Die Fundamente für den Pavillon in Form einer Platte und eines Fundamentfuße aus Beton C30 / 37 durchgeführt, verstärkte mit Hauptstäben und Bügeln aus A-IIIN-Stahl (B500SP). Die Fundamente wurde auf eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton der Klasse C12/15 mit einer Dicke von 10 cm gelegt. Die tragenden Wände des Untergeschosses sind als Beton C30/37 ausgeführt, verstärkt mit A-IIIN-Stahl (B500SP). Die Platte besteht aus Beton C20 / 25 mit einer Schrumpfbewehrung von ø6 20×20 cm und A-IIIN-Stahl (B500SP).

    Wände, Stürze, Säulen:

    Die Stützmauer wird von Rekers aus vorgefertigten Elementen vom Typ L hergestellt. Die Mauer wurde auf einem Unterbeton Klasse C12/15 mit einer Dicke von 10 cm gegründet. Die tragenden Wände mit Stürzen und Stützen sind als monolithische Stahlbetonelemente aus C30/37 ausgeführt, die mit Hauptstäben und Bügeln aus A-IIIN-Stahl (B500SP) bewehrt sind.

    Im bestehenden Teil sind alle Mauer Entwicklungen von Vollziegel Klasse 15 auf einem Zement-Kalk-Mörtel der Klasse M5. Die Wände des Treppenhauses sind aus Porotherm P+W Klasse 15 Keramikblöcken der Dicke 25 und 30 cm auf Zement- Kalkmörtel der Klasse M5 ausgeführt. Stürze in bestehenden Wänden werden als Stahlträger aus Stahlprofilen S235JR ausgeführt.

    Decke:

    In dem entworfenen Pavillon sind die Decke teilweise mit Stahlprofilen S235JR ausgeführt, die von der Dachkonstruktion abgehängt sind. In dem entworfenen Pavillon sind die Decke teilweise mit Stahlprofilen S235JR ausgeführt von der Dachkonstruktion abgehängt sind. Der restliche Teil ist als Stahlbetondecken Klasse C30/37 ausgelegt, verstärkte mit Stahl der Güteklasse A-IIIN (B500SP).

    Im bestehenden Teil wurde ein Verbundboden in Form einer 13 cm dicken monolithischen Stahlbetonplatte auf Basis von IPE 360-Stahlträgern aus S355J0-Stahl entworfen. An jeden der Träger wurden Stifte mit einem Durchmesser von 19 mm und einer Höhe von 80 mm angeschweißt. Über dem ersten Stock wurde eine 15 cm dicke Stahlbetonplatte entworfen, die auf einem System von Stahlbetonbalken mit einem Querschnitt von 25 x 35 cm basiert. Alle monolithischen Elemente aus Beton der Klasse C20 / 25, verstärkt mit Stahlstangen A-IIIN (B500SP).

    Zur baulichen Gestaltung des Bürokomplexes gehörte auch das Füllen eines Lochs in der Decke über dem ersten Stockwerk nach der Umgestaltung des Treppenhauses im bestehenden Gebäude. Die Füllung wurde aus die Rippendecke Rector 12 + 6 vorgenommen. Als Rippen wurden 2xR115-Träger verwendet. Über jedem Träger wurde eine Stützbewehrung in Form eines A-IIIN B500SP-Stahlstabes ø 10 und einer Länge von 2 m eingeführt. Eine Schicht aus 6 cm dickem Überbeton C20/25 wurde hergestellt und mit Netzen aus ø6 mm Stäben mit einer Maschenweite von 20×20 cm verstärkt.

    Über dem zweiten Stock des bestehenden Gebäudes wurde eine Holzdecke mit tragenden Balken aus C27-Holz entworfen. Die vorhandenen Holzbalken, auf denen die entworfene Decke basiert, wurden mit C140 C-Profilen aus S235JR-Stahl verstärkt, absichern mit Farben an der Feuerwiderstandsklasse R60 befestigt wurden.

    Treppe:

    Innentreppen entworfen als Systemtreppen mit Stahlkonstruktion und Glasfüllung. Die Außentreppen und -rampen sind als Stahlbeton aus C30 / 37-Beton ausgeführt und mit Hauptstangen und Bügeln A-IIIN (B500SP) verstärkt.

    Dachkonstruktion:

    Dach ausgeführt als 20 cm dicke Stahlbetonplatte aus C30/37, verstärkt mit Stahlstäben Klasse A-IIIN (B500SP). Im bestehenden Gebäude wurde das Sparrengerüst verstärkt und einzelne Strukturelemente ersetzt. Es wurden neue Pfosten mit einem Querschnitt von 18 x 18 cm, Streben von 8×18 cm und Mauerpfette von 12×12 cm entworfen. Die vorhandenen Sparren wurden oben und oben mit 2,5 cm dicken Brettern und der Breite der vorhandenen Sparren verstärkt. Alle neuen Dachelemente und Verstärkungen bestehen aus Holz der Klasse C22.

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