Einfamiliengebäude in Smolnica

Wohnobjekte
Standort
Smolnica
Architektur
Blsk.
Konstruktionsprojekt
2018
Bauherr
privat

Das Konstruktionsprojekt des Einfamiliengebäudes betraf den Bau eines modernen Einfamilienwohnhauses mit nicht standardgerechter Architektur. Das Bauvorhaben befindet sich in Smolnica. Das entworfene Gebäude ist ein Wohngebäude mit zwei oberirdischen Geschossen und einem nicht nutzbaren Dachgeschoss. Die Hauptstruktur des Gebäudes wurde in der vorgefertigten monolithischen Technologie entworfen. Die Filigrandeckenplatten werden auf den vorgefertigten tragenden Blähtonwänden abgestützt. Das gesamte Gebäude wurde auf einer monolithischen Fundamentplatte gegründet und mit einer Dachkonstruktion aus vorgefertigten Holzfachwerkträgern überdeckt.

Im Rahmen dieses Projekts wurde auf der Grundlage des erhaltenen architektonischen Konzepts ein Bauprojekt der Konstruktion entwickelt, das zur Erlangung einer Baugenehmigung erforderlich ist. Das Konstruktionsprojekt des Einfamiamiliengebäudes in Smolnica umfasste Statik- und Festigkeitberechnungen, die Bemessung der grundlegender Strukturelemente und die Erstellung von Konstruktionszeichnungen.

Beschreibung der Konstruktionselemente:

    Konstruktionsprojekt des Einfamiamiliengebäudes in Smolnica erforderte den Einsatz von 2D- und 3D-Software. Die Berechnungen wurden mit Autodesk® ROBOT™ Structural Analysis Professional® und Specbud®-Paketen durchgeführt. Die Zeichnungsdokumentation wurde mit Autodesk® AutoCAD und Advance Concrete erstellt. Die Konstruktionszeichnungen der vorgefertigten Elemente blieben außerhalb des Untersuchungsbereichs und wurden vom entsprechenden Elementhersteller oder -lieferanten erstellt.

    Gründung:

    Aufgrund der einfachen Boden- und Wasserbedingungen wurde die erste geotechnische Kategorie und Flächengründung angenommen. Das Gebäude wurde auf einer Fundamentplatte mit einer Dicke von 30 cm gegründet. Die Platte wurde mit Beton der Klasse C25/30 entworfen und mit A-IIIN-Stahl (B500SP) bewehrt. Das gesamte Fundament wurde auf eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton der Klasse C12/15 mit einer Dicke von 10 cm und einer Dämmschicht aus XPS-Polystyrolplatten mit einer Tragfähigkeit> 100 kPa gelegt. Es war geplant, die frostanfälligen Böden durch eine Schicht aus verdichteten Kieses zu ersetzen. Das Fundament der Terrasse wurde auf 15 cm dicken Betonplatten entworfen. Die Platten wurden oben und unten konstruktiv mit ∅8 Drahtgitter (Maschenweite 250×250 mm) bewehrt.

    Wände:

    Die Wände der oberirdischen Stockwerke wurden mit vorgefertigten Blähtonelementen mit einer Dicke von 15, 17,5, 20 und 24 cm ausgeführt. Die Giebelwände wurden an ihren Oberkanten durch beidseitiges Verdrehen mit den äußersten Trägern verbunden, wodurch die Zusammenarbeit mit der Dachkonstruktion und deren Aussteifung gewährleistet ist. Die Längswände sind mit dem Ringanker verbunden, was die Übertragung horizontaler Reaktionen ermöglicht und die Steifigkeit der Wände und des Ringankers in der gesamten Ebene gewährleistet. Die Wände wurden mit Leichtbeton der Klasse LC16/18 entworfen und mit A-IIIN-Stahl (B500SP) bewehrt. PRAEFA wurde als Hersteller und Lieferant der vorgefertigten Wände ausgewählt.

    Träger:

    Ein Stahlbetonträger ist als Unterzug vorgesehen. Der Träger mit einem Querschnitt von 17,5 x 30 cm und einer Spannweite von 3,0 m wurde mit Beton der Klasse C25/30 entworfen. Hauptbewehrung aus A-IIIN-Stahl (B500SP) und Bügel aus A-I.

    Stürze:

    Tür- und Fensterstürze wurden als Stahlbetonelemente entworfen, die in vorgefertigten Wänden versteckt sind.

    Ringanker:

    Der Ringaker wurde mit Beton der Klasse C25/30 entworfen und mit A-IIIN-Stahl (Bügel A-I) bewehrt. Der Ringanker auf der Höhe der Fertigdecke ist in Form eines Zugbandes aus zwei Stäben ø16, während um den unbenutzten Dachboden als Balken mit einer Wandbreite und Höhe von 16 cm ausgeführt. Der Ringanker ist an der Außen- und Innenkante mit sechs Stäben ø16 und Bügeln im Abstand von ca. 125 mm bewehrt. Der Ringanker  in Achse 1 wird indirekt auf dem Pfeiler der Außenwand abgestützt durch eine Verbindung, die eine horizontale Verschierbung ermöglicht.

    Decken:

    Die Decke wurde als vorgefertigte, kreuzweise bewehrt, 16 cm dicke Filigranplatte entworfen. Die Deckenplatten wurden einfach auf vorgefertigter Wände gestützt. Die monolithischen Elemente der Decke wurden mit Beton der Klasse C25/30 entworfen und mit A-IIIN-Stahl (B500SP) bewehrt.

    Dachkonstruktion:

    Die Dachkonstruktion wurde in Form von Holzbindern der Festigklasse C27 in einem Abstand von ca. 1,0 m entworfen. Die Nadelholzbinder werden beidseitig mit den Systemverankerungsplatten befestigt. Die Untergurte mit einem Querschnitt von 4,90×14,0 cm, Streben mit einem Querschnitt von 4,90×7,0 cm und der Dachverstrebung in Form von Brettern mit Abmessungen von 2,60×26,0 cm wurden entworfen.

    Die Verbindung der einzelnen Elemente des Dachstuhls mit Nagelplatten wurde übernommen. Die Dachschräge wird in der Ebene der Ober- und Untergurte sowie in der Ebene der Gitter mittels Lochband nach den Richtlinien des Binderherstellers ausgesteift.  Die Dachkonstruktion wurde verspannt, um die Möglichkeit der Übertragung von Horizontalkräften aus der Windeinwirkung zu gewährleisten und die Zusammenarbeit von Trägern mit Giebelwänden zu ermöglichen.

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